Die Hilfsverben des Herzens jellemzők

Peter Esterhazy, der zuletzt für seinen Monumentalroman Harmonia Caelestis gerühmt worden ist, beschreibt in dem bereits 1985 erschienenen Roman Die Hilfsverben des Herzens den Tod der Mutter. In dem erwachsenen Sohn löst er Trauer aus, Trauer, die sich nicht "traurig", sondern in einem Sturm widerstreitender Gefühle Luft macht, die alle Erinnerungen, bis zuletzt an die hinfällige Greisin, erschüttern. Ein bewegendes Buch, kein sentimentales. Esterhazys Blick, auch auf sich selbst, ist von peinlicher Genauigkeit. Jede Zeile seines Berichts verrät den ebenso sprachbesessenen wie -skeptischen Formulierungskünstler.